| Vorsicht vor Mehrfachanfragen: Überangebot senkt den Kaufpreis |
| Dienstag, den 22. März 2011 um 10:23 Uhr |
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Jeder Kunde, der seinen Immobilienfonds auf dem Zweitmarkt veräußern möchte, versucht naturgemäß, die Beteiligung möglichst vielen Maklern zum Verkauf anzubieten, um einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Leider wird dadurch meist der gegenteilige Effekt erzielt: da die meisten Makler dieselben Zweitmarkt-Käufer ansprechen, häufen sich bei diesen die Angebote zu einzelnen Fonds - mit dem Effekt, dass durch das vermeintliche Überangebot der Preis sinkt. Wie überall in der Wirtschaft gilt auch im Zweitmarkt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Obwohl die Wirtschaftskrise hinter uns liegt, sind ihre Auswirkungen auf den Zweitmarkt immer noch deutlich spürbar: die Zweitmarkt-Käufer gehen beim Erwerb von Fondsbeteiligungen jetzt selektiver und vorsichtiger vor als zuvor. Wird nun ein Immobilienfonds häufig innerhalb eines kurzen Zeitraumes angeboten, führt dies bei Abschlägen bei den Kaufpreis-Geboten - schließlich besteht ja die Chance, einen der Anteile günstig zu erwerben. Zudem möchten die Käufer nicht zu viele Anteile an einzelnen Fonds erwerben - und einmal abgegebene Kaufgebote sind für sie verbindlich. Wir raten unseren Kunden deshalb dazu, ihre Beteilungen zunächst nur einem Makler oder Vermittler ihres Vertrauens anzubieten. Auf diese Weise bleibt das Angebot knapp und der erzielte Kaufpreis hoch. Erst bei einem unbefriedigenden Ergebnis sollte nach einer gewissen Zeitspanne ein weiterer Makler eingeschaltet werden. |










